Schwierig, schwierig – Übergewicht, Wohlbefinden und Gesundheit

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Jeder hat ein Wohlfühlgewicht. Bei dem einen ist es etwas höher, bei dem anderen niedriger. Wir sprechen dabei ausdrücklich nicht vom Idealgewicht, das standardisiert über den Body mass index (BMI) errechnet wird, sondern über die Körperfülle und die Silhouette, mit der wir uns wohl, attraktiv, gesund und leistungsfähig fühlen.

Bemerkenswerterweise gibt es gar nicht so viele Menschen, die – akut oder dauerhaft – der Meinung sind, mit ihrem Wohlfühlgewicht zu leben. Das wirft die Frage auf, ob nicht der Druck von außen und der daraus resultierende hohe Anspruch an uns selbst uns unzufriedener machen als nötig.

Sicher, deutliches Übergewicht ist auf Dauer nicht gesund. Das kann man so allgemein sagen. Aber wenn die Hose in Größe 38 zu eng ist oder die Bauchmuskulatur den begehrten Sixpack nicht mehr ganz so deutlich abzeichnet, heißt das doch noch nicht, dass man übergewichtig, faul oder unattraktiv ist. Oder doch?

Der Anspruch an einen schönen und gesunden Körper ist heute ohne Frage extrem hoch und wird medial ununterbrochen und so gut wie tabulos kommuniziert. Dabei ist das heutige Körperideal weit weg von dem, was ein Körper bei einer durchschnittlichen Lebensführung zu bieten hat. Das bedeutet wenig Bewegung, viel Sitzen, freier und unbegrenzter Zugang zu Nahrungsmitteln.

Im dem Sinne hatten unsere Vorfahren es deutlich leichter, dem heutigen körperlichen Ideal nahe zu kommen. Die allerdings verehrten besonders üppige Körper als gesund, wohlgenährt und fruchtbar.

Streben wir denn etwa immer genau das an, was am schwierigsten für uns zu erreichen ist? Ein bisschen Wahrheit steckt in dieser Überlegung sicherlich. Wer sich von der Masse abhebt, ist besonders und somit interessant für andere.

Wenn wir versuchen, die Bedienung eines Ideals und die Beurteilung durch andere weitgehend außer Acht zu lassen, fällt es uns vielleicht leichter, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: Unser Wohlbefinden.

Und mal ehrlich, fühlen Sie sich wirklich weniger gesund und fit, nur weil sich Ihre Kleidergröße in den letzten Jahren um zwei Nummern verändert hat?

Sorgen Sie sich um sich selbst, aber seien Sie nicht zu streng mit sich. Auch das schafft Wohlbefinden.


Hinweis: Die Vitametik ersetzt nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker, ist jedoch eine wertvolle Ergänzung zu laufenden Behandlungen. Laufende ärztliche Behandlungen und Anordnungen sollen weitergeführt, bzw. künftige nicht hinaus geschoben oder unterlassen werden.
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