Mal hart, mal zart – der 24-Stunden-Job unserer Muskeln

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Auch wenn man es nicht immer gleich sieht – jeder Mensch hat etwa 650 Muskeln über den Körper verteilt. Manche werden bewusst trainiert, gehegt, gepflegt und präsentiert, manche arbeiten eher im Verborgenen.

Populäre Muskeln wie der Bizeps lassen sich in ihrer Masse durch Training vergrößern. Die „Undercover“-Muskeln des Verdauungssystems oder der Blutdruckregulation verrichten ihre Arbeit im Prinzip ohne aktives Zutun. Doch auch diese Muskeln können durch eine gesunde Lebensweise gepflegt werden.

Die Darmmuskulatur wird durch den Verzehr von milchsäurehaltigen Produkten wie Joghurt und Quark, dem in Äpfeln enthaltenen Pektin, Quellstoffen von zum Beispiel Leinsamen und natürlich immer ausreichend Flüssigkeit geschmeidig gehalten.

Die Herzmuskulatur wird gekräftigt durch gezielte Anstrengungen und Herausforderungen, wie sie bei Ausdauersportarten wie Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen auftreten.

Eine besonders wichtige Aufgabe kommt unserer Rückenmuskulatur zu. Sie unterstützt die Wirbelsäule beim Tragen unseres Eigengewichts. Wenn die Rückenmuskulatur schlecht ausgebildet ist, lastet auf den Wirbeln ein höheres Gewicht, und das wiederum belastet die Bandscheiben, die als Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln sitzen. Es drohen eine Wirbelsäulenverkrümmung oder gar ein Bandscheibenvorfall. Ein gezieltes Training der Rückenmuskulatur hilft enorm bei der Entlastung der Wirbelsäule. Hier sollte immer auch die Bauchmuskulatur mittrainiert werden, um eine Balance zu schaffen und für einen stabilen und gut gestützten aufrechten Stand zu sorgen.

Je nachdem, wie gut man trainiert ist, machen die Muskeln beim Mann im Schnitt 40 bis 45 Prozent der Gesamtkörpermasse aus. Bei Frauen sind es etwa 23 Prozent.

Eines haben alle unsere Muskeln gemeinsam: Sie bestehen aus Muskelzellen, die in der Lage sind, sich zu verkürzen. Diesen Vorgang nennt man auch Muskelkontraktion. Vereinfacht gesagt, bewirkt das Zusammenspiel von Muskelkontraktion und Muskelentspannung jede Form von Bewegung in unserem Körper.

Das Training der Muskulatur bewirkt bekanntlich ein Wachstum der Muskeln. Die sogenannte

Muskelhypertrophie beschreibt die Vergrößerung des Muskulaturquerschnittes und wird hervorgerufen durch Dickenwachstum der Muskelfasern. Muskelwachstum findet statt, wenn die Muskulatur über ihr normales individuelles Leistungsniveau hinaus beansprucht wird, was einen sogenannten Wachstumsreiz auslöst, welcher wiederum vermehrte Proteineinlagerung bewirkt.

Bei einer Überbeanspruchung der Muskulatur beziehungsweise einzelner Muskelpartien entsteht der berüchtigte Muskelkater.

Doch was genau geschieht dabei eigentlich im Muskel? So ganz ist das auch heute noch nicht klar. Die aktuelle medizinische Forschung geht davon aus, dass durch die ungewohnte Belastung Muskelfibrillen – das sind Teile der Muskelfasern – verletzt werden. Anschließend kommt es zu Muskelschwellungen, die die umliegenden Nerven reizen. So entstehen die typischen Schmerzen, die durchaus bis zu sieben Tage anhalten können.

Bei dauerhafter Muskelkontraktion ohne nachfolgende Entspannung spricht man von einer Muskelverspannung. Diese kann akut unangenehm bis schmerzhaft sein und Folgeprobleme wie Fehlhaltungen und ausstrahlende Schmerzen mit sich führen.

Die Vitametik versucht mit ihrer Methode, durch den Einsatz von gezielten blitzschnellen Druckimpulsen, angesetzt an der seitlichen Halsmuskulatur, Entspannungssignale an das Gehirn zu initialisieren und so Muskelverspannungen zu lösen.

Jeder, der einen anstrengenden Job hat, verdient ein bisschen Entspannung und Wellness – auch unsere Muskeln!


Hinweis: Die Vitametik ersetzt nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker, ist jedoch eine wertvolle Ergänzung zu laufenden Behandlungen. Laufende ärztliche Behandlungen und Anordnungen sollen weitergeführt, bzw. künftige nicht hinaus geschoben oder unterlassen werden.
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